Druck- & Etiketten-Glossar (A-H)

Abrufauftrag

Teilauftrag aus einem Rahmenauftrag.

Siehe auch Rahmenauftrag

Additive

Das Licht unterschiedlicher Farben wird überlagert und von der Empfangseinrichtung additiert und als Farbe aufgenommen. Additive Grundfarben sind Rot, Grün und Blau (z.B. Farbfernsehen). Werden alle Farben (Idealfarben) mit gleicher Intensität überlagert entsteht Weiss.

Andruck

Probedruck zur Überprüfung der Qualität einfarbiger, besonders aber mehrfarbiger Reproduktionen, meist im Vergleich zu den (farbverbindlichen) Vorlagen. Andrucke dienen vor allem als Ansichts- und Prüfunterlagen für den Auftraggeber und für den Drucker sind sie verbindliche Ausfallmuster für Stand- und Farbwiedergabe während des Fortdrucks. Der Andruck wird zunehmend durch den Proof ersetzt.

Auflage

Anzahl der Exemplare eines Druckprodukts, die der Auftraggeber bestellt hat.

Auflösung

Quantifizierung der Druckqualität durch die Angabe der Anzahl von Bildpunkten je Zentimeter.

Aussparung

Bereich innerhalb einer flächigen Abbildung oder Tonfläche, der beim Druck frei bleiben soll. Die Aussparung kann dann andersfarbig bedruckt, also ausgefüllt werden.

Bahnbreite

In einer Produktionsmaschine maximal verarbeitbare Breite der Materialbahn.

Barcode

Strichcode zur vereinfachten elektronischen Erfassung von z.B. Lager- oder Seriennummer-Informationen, siehe auch EAN-Strichcode.

Bogenware

Die Haftetiketten sind auf «Einzelblättern» (Bögen) mit dem gewünschten Format (DIN A3, A4, A5 etc.) aufgebracht. Je kleiner die Zahl hinter dem «A», desto grösser der Bogen. Von Zahl zu Zahl (bei aufsteigender Zahl) verdoppelt sich die Blattfläche. Bogenware wird meist für Laser- und Tintenstrahldrucker verwendet.

CMYK

Das CMYK-Farbmodell bildet die technische Grundlage für den modernen Vierfarbdruck. Die Abkürzung CMYK steht für die drei Farbbestandteile Cyan, Magenta, Yellow und den Schwarzanteil Key als Farbtiefe.

Deckfarbe

Farbe mit lichtabweisenden Eigenschaften, die dazu verwendet wird, bestimmte Stellen auf einem fotografischen Negativ, die auf der Druckplatte nicht erwünscht sind, abzudecken.

Delaminierung

Das Spalten oder Trennen einzelner Schichten in einem Verbundmaterial.

Densitometer

Messgerät zum Messen von reflektiertem oder transmittiertem Licht. Auflicht-Densitometer werden als Kontrollinstrumente verwendet, um die Gleichmässigkeit und Konstanz der gedruckten Farbe zu kontrollieren.

Dispersion

Heterogenes Gemisch aus mindestens zwei Stoffen, die sich nicht oder kaum ineinander lösen oder chemisch miteinander verbinden. In der Praxis werden häufig wässrige Dispersionen in Form von Lacken, Klebstoffen und Farben eingesetzt.

Druckform

Druckbildspeicher, meist in Form einer Platte oder eines Zylinders, der mit Druckfarbe eingefärbt wird und diese Druckfarbe aufgrund einer mehr oder minder hohen Druckspannung direkt oder indirekt (über einen elastischen Zwischenzylinder) auf den Bedruckstoff abgibt.

Druckvorstufe

Die Druckvorstufe steht für einen Teilprozess im modernen Druckwesen, wobei das Wort die ehemalige Bezeichnung Reproduktionstechnik ersetzt hat. Sie umfasst alle Prozessabläufe, bevor der Druck realisiert wird, und dient der Erstellung einer Druckform für das spätere Druckverfahren. Heute wird für die Druckvorstufe meist das PDF-Format verwendet.

EAN-Strichcode

European Articel Number Code (EAN) von 1997. Europaweit einheitlicher maschinenlesbarer Strichcode (8-, 13- oder 14-stellig) zur Identifikation von Artikeln und Leistungen. Die beiden ersten Stellen des gebräuchlichen 13-stelligen Codes stehen für das Herkunftsland, die nächsten 5 für die bundes-einheitliche Betriebsnummer (bbn), die nächsten 5 enthalten die individuelle Artikelnummer des Herstellers und die letzte Ziffer dient als Prüfziffer. Der EAN-Code bildet die Grundlage für den Einsatz der Scannertechnologie und erleichtert wesentlich die elektronische Kommunikation.

Etikett / Haftverbund

In der Regel besteht ein Selbstklebeetikett aus drei Grundelementen: dem Obermaterial (Etikettenmaterial), dem Klebstoff (Haftkleber) auf der Rückseite und dem Trägermaterial (Unterlagenmaterial), auf dem das Etikett bis zum Gebrauch verbleibt.

Etikettenspender

Etikettenspender dienen dem einfachen, schnellen Ablösen der Etiketten vom Trägermaterial. Das abgelöste Etikett wir einzeln zur Entnahme angeboten.

Extruder

Maschine in der Kunststoff-Herstellung, die feste oder flüssige Rohkunststoffe als Formmasse aufnimmt und kontinuierlich aus einer Öffnung presst. Dabei kann die Formmasse verdichtet, gemischt, plastifiziert, homogenisiert oder chemisch umgewandelt werden. Der Extruder wird u.a. zur Herstellung von Blas-, Giess- und Kalanderfolien eingesetzt.

Farbproof

Ein gedrucktes oder drucksimuliertes Abbild der einzelnen Prozessfarben (Cyan, Magenta, Yellow und Key) mittels Tinten, Tonern oder Farbstoffen, um eine simulierte Darstellung der fertigen Druckproduktion zu erhalten.

Farbseparation

Ein Satz aus drei oder vier Halbton- oder Rasterfilmen, die durch einen fotografischen oder elektronischen Prozess von einem Originalmotiv erstellt werden. Jeder Film stellt eine der Druckfarben dar und wird für die Herstellung der Druckplatten für den Farbdruck verwendet.

FINAT

Internationaler Verband der Hersteller und Verarbeiter selbstklebender Produkte (Féderation INternationale des fabricants et transformateurs d'Adhésifs et Thermocollants sur papiers et autres supports).

FINAT-Testmethoden

Vom FINAT vereinbarte Standard-Testmethoden zur Prüfung von Etikettenmaterial mit Haftkleber.

Gegendruckzylinder

Der Druck des Gegendruckzylinders bewirkt die Farbabgabe an den Bedruckstoff.
Siehe UV-Flexodruck Verfahren

Gestanzte Etiketten

Selbstklebe-Etiketten, auf einem Bogen oder einer Rolle, die durch das Abziehen des Abfallgitters getrennt voneinander angeordnet sind.

Gitter

Nicht benutztes Obermaterial und nicht benutzter Klebstoff einer Selbstklebe-Konstruktion, die das ausgestanzte Etikett umgeben. Wird nach dem Druck und Ausstanzen des Etiketts meist entfernt, um ein automatisches Spenden der Labels zu ermöglichen.

Globalmigration

Gesamtmenge an nichtflüchtigen Stoffen, die aus der Klebschicht in eine Prüflösung migriert. Für die Zulassung zum direkten Lebensmittelkontakt darf ein Grenzwert von 10 mg/dm2 nicht überschritten werden.

Gut zum Druck

Bezeichnet den Zeitpunkt, sobald das geplante Endprodukt in druckreifer Form vorliegt. Nach Bearbeitung von Bildern, Layout und Text in der Druckvorstufe erhält der Kunde einen Andruck oder ein Proof. Bei der Druckfreigabe besteht die letzte Möglichkeit Korrekturen vorzunehmen. Sobald die Freigabe zum Gut zum Druck erteilt wird, erfolgt der Druck.

Heissfolienprägung

Mittels einer Heissfolienprägung kann das Druckprodukt dekorativ aufgewertet werden. Die dünne Heissfolie wird abgewickelt, zwischen dem erwärmten Heissprägezylinder und dem weichen Gummigegendruckzylinder auf den Bedruckstoff gepresst und wird anschliessend wieder aufgewickelt. Durch die Wärme und die Pressung werden die feinen Aluminium-Pigmente von der Heissfolie auf den Bedruckstoff übertragen.

Hologramm Etiketten

Die Hologramm-Etiketten bieten mit ihrer lichtbrechenden Eigenschaft den optimalen Schutz der Produkte vor Fälschungen und Kopien. Anwendung finden diese Etiketten vor allem bei Produkten wie Urkunden, Karten, Dokumente, Medikamente etc.

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