Druck- & Etiketten-Glossar (I-P)

ISEGA

Industrie-, Studien-, und Entwicklungsgesellschaft Aschaffenburg GmbH, Forschungs- und Untersuchungsstelle, die die Zulässigkeit von chemischen Produkten bezüglich verschiedener gesetzlicher Vorschriften untersucht und als Prüfstelle für Bedarfsgegenstände zugelassen ist.

Kaltfolienprägung

Um einen Veredelungseffekt zu erzielen, kann mittels Flexo- oder Offsetdruckwerk ein spezieller Kaltfolienleim mit einem Flexodruck-Klischee auf den Bedruckstoff aufgetragen werden. Anschliessend wird die Kaltfolie mit einer Anpresswalze auf den Bedruckstoff mit dem nassen Leim gepresst und gemeinsam durch die UV-Anlage geführt. Das UV-Licht härtet den Leim durch die Folie hindurch und verbindet die Metallpigmente mit dem Bedruckstoff. An den Stellen, die mit Leim versehen wurden, bleiben metallisierte Pigmente auf dem Bedruckstoff zurück.

Klebstoff

Die Aufgabe des Klebstoffs innerhalb des Haftverbundes eines Etiketts besteht darin, das Obermaterial mit dem Untergrund zu verbinden. Je nach Einsatzgebiet des Etiketts kann der passende Klebstoff gewählt werden.
Siehe auch Selbstklebetechnik

Klischee

Hochdruckform, welche aus Gummi oder aus Fotopolymeren hergestellt wird.
Siehe auch UV-Flexodruck Verfahren

Koextrusion

Zusammenführen von mehrschichtigen Flach- oder Schlauchfolien aus Kunststoff- Zusammensetzungen, die sich nach Farbe und/oder Art unterscheiden. Die einzelnen Schichten sind thermisch verbunden. Eine so gefertigte Folie ist gleichmässiger und formstabiler als eine Geblasene.

Komplementärfarben

Ergänzungsfarben, die auch Gegenfarben genannt werden, weil sie sich im Farbenkreis gegenüber stehen. Als Lichtfarben ergänzen sich Komplementärfarben zu Weiss, als Körperfarben zu Schwarz.

Laminierung

Aufbringen eines transparenten Films auf die Oberfläche z.B. eines Etiketts, um zusätzlichen Schutz und besseres Aussehen zu erreichen.

Laufrichtung

Herstellungsrichtung während der Produktion. Aus der Verteilung der Zellstofffasern ergibt sich ein unterschiedliches Verhalten in Laufrichtung und quer zur Laufrichtung. Ist besonders für die Druck- und Verarbeitungsprozesse bei der Etikettenherstellung von Bedeutung.

Line Clearance

Bei der Line Clearence wird die Produktionsanlage aufgrund der Verwechslungsgefahr von jeglichen bedruckten Materialien (Muster, Druckplatten, Abfall etc.) befreit. Findet ihren Einsatz vor allem in der Pharmabranche.

Makulatur

Begriff für fehlerhafte oder überschüssige Drucke, nicht mehr abzusetzende Druckprodukte, aber auch für das viele bedruckte Papier, das bei Probeausdrucken zur Beurteilung der Arbeit am Computer anfällt.

Mehrlagige Etiketten

Etiketten, welche mehr Informationen auf kleinem Platz enthalten. Diese können aus bis zu 3 Lagen bestehen und sind 5-seitig bedruckbar.

Migration

Übergang eines Klebstoff- bzw. Etiketten-Bestandteils in das Substrat oder Obermaterial. Auch Übergang von Bestandteilen des Obermaterials oder des Substrats in den Klebstoff. Vor allem relevant im Lebensmittel- und Pharmabereich.

No-Label-Look Etiketten

Etikettierung von Verpackunsbehältern mit möglichst transparenten Materialien, durch die der Eindruck einer Direktbedruckung erweckt wird.

Nutzen

Die Anzahl gleicher Objekte, die aus dem gleichen Werkstoff gefertigt werden, so zum Beispiel die Anzahl gleicher Drucke auf einem Druckbogen.

Obermaterial

Bezeichnet die oberste Schicht eines Etiketts, welche mit Klebstoff beschichtet ist und später bedruckt und verklebt wird. In der Anwendung bekommt der Endverbraucher nur diesen Teil des Etiketts zu sehen. Das Obermaterial kann aus Papier oder Folie bestehen, je nach Einsatzgebiet des Etiketts.

Pantone

Farbmusterkatalog, welcher zum visuellen Vergleich der Farben dient.

Passer

Bezeichnung für das Übereinanderpassen der einzelnen Farben beim Mehrfarbendruck. Als Beispiel werden beim Vierfarbendruck die vier Prozessfarben Cyan, Magenta, Yellow und Schwarz nacheinander exakt übereinander gedruckt und ergeben so das endgültige Druckbild. Haben diese vier Farben nicht genau den richtigen Stand zueinander, erscheint das Druckbild unscharf.

Primer

Zur Verbesserung der Haftung von Klebstoffen oder Druckfarben auf Obermaterialien wird eine Beschichtung (der Primer) aufgetragen.

Proof

Ein mit Hilfe von Druckplatte, Film oder elektronischen Daten angefertigter Prototyp des Druckprodukts, zur hausinternen Qualitätskontrolle und/oder zur Prüfung und Abnahme durch den Kunden.

Kontaktieren Sie uns!

Sie haben Fragen?
Wir beraten Sie gerne.

Rufen Sie uns an oder
senden Sie uns eine E-Mail!

Tel. +41 71 844 12 12

Permapack AG
Reitbahnstrasse 51
CH-9401 Rorschach